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Für mehr Selbstvertrauen

Asymmetrische und schlauchförmige (tubuläre) Brüste lassen sich gut mit einer Operation korrigieren.

Oft psychische Belastungen schon in der Pubertät

Korrekturen der weiblichen Brust werden in der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie aus unterschiedlichsten Gründen angefragt. Neben dem häufigen Wunsch nach mehr Volumen, einem strafferen Busen oder medizinisch sinnvollen Brustverkleinerungen und -korrekturen werden in der Praxis auch viele Patientinnen vorstellig, die an angeborenen Fehlbildungen ihrer Brüste leiden.
Leider wissen viele Patientinnen nicht, ob es sich bei ihrer „unschönen“ Brustform um eine angeborene Fehlbildung handelt. Ist dies der Fall, übernimmt in vielen Fällen die Krankenkasse die Kosten für eine Korrektur!
Im Einzelfall kann diese bereits bei sehr jungen Frauen sinnvoll sein, wenn die Patientinnen durch die Fehlbildung in der Pubertät erheblichem psychischen und sozialen Stress ausgesetzt sind. In jedem Fall ist vor dem Eingriff eine eingehende fachärztliche Beratung und Befundung notwendig, bei der die Patientinnen lückenlos über die Risiken und das zu erwartende Ergebnis der Operation aufgeklärt werden.
Bei einer Brustasymmetrie weisen die Brüste einen auffälligen Unterschied in Form und/oder Größe auf. Tubuläre Brüste sind gekennzeichnet durch ein schwaches, manchmal schlauchförmig ausgebildetes Brustgewebe im oberen Anteil der Brust mit übergroßen Brustwarzenhöfen. Dadurch entwickelt sich eine nach unten gerichtete Brust mit großen Warzenhofvorwölbungen. Derartige Fehlbildungen werden auch „Schlauchbrust“ oder „Rüsselbrust“ genannt.

Verschiedene OP-Arten für optimale Ergebnisse

Um beide Brüste in eine harmonische Form und Proportion zueinander zu bringen, können die Brüste je nach individuellem Befund verändert werden: Hierzu kommen Straffungen, Verkleinerungen oder Vergrößerungen mit Silikonimplantaten oder Eigenfett in Frage. Groß ausgebildete Brustwarzenhöfe lassen sich durch Schnitte im Warzenhofbereich korrigieren. Ist eine Brust extrem klein ausgebildet, können auch Brustgewebeexpander zur Anwendung kommen. In schweren Fällen kommen zur Neuformung des unteren Brustbereiches auch wiederherstellende Maßnahmen zum Einsatz, wie zum Beispiel Transplantationen von eigenem Gewebe.
Ein Klinikaufenthalt ist für die operative Korrektur einer Brust-Fehlbildung nicht in jedem Fall erforderlich. Bei günstiger Indikation und guter körperlicher Ausgangslage der Patientin kann eine Korrektur ambulant oder mit nur einer Übernachtung erfolgen. Operiert wird in Vollnarkose und mit auflösbaren Fäden. Individuelle unterstützende Maßnahmen für die Zeit nach der OP werden im Einzelfall mit der Patientin besprochen. Für optimale Ergebnisse sollte für ca. sechs Wochen nach der OP ein straffer Verband-BH getragen werden. Gewohnte Tätigkeiten können nach ca. zwei Wochen wieder aufgenommen werden. Sportliche Tätigkeiten sollten etwa zwei Monate lang ruhen.

Autor dieses Beitrags:

Dr. Thomas Wermter, Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Aesthetik Team Oldenburg, Hand- und Plastische Chirurgie Oldenburg

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