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Mit der VWG geht es von morgens bis abends durch die ganze Stadt

Sicherheit ist einwichtiger Aspekt

Wer glaubt, dass halb Oldenburg am frühen Morgen noch schläft, der irrt. Wer wüsste das besser als Andreas Folz, der auch heute wieder zur Frühschicht bei der VWG im Stadtteil Ofenerdiek erschienen ist. „Die Busse sind um diese Zeit schon ganz gut gefüllt“, erzählt der Busfahrer, der seit 2008 bei der Verkehr und Wasser GmbH, eben der VWG, beschäftigt ist. Hier hat er auch seine Ausbildung gemacht und arbeitet nun schon seit vielen Jahren in Wechselschichten, um Frauen und Männer, Mädchen und Jungen sicher von einem Ort zum anderen zu bringen. Zunächst muss der 30-Jährige allerdings die Kurstafel abholen. Darauf wird ihm die Linie und das dazugehörige Fahrzeug in der Halle zugewiesen. Heute ist es die 313/323 nach Krusenbusch. Bevor es losgeht, checkt er noch einmal alles gründlich durch: Licht, Reifen, Hupe und Bremse. „Die Sicherheit ist hier das A und O.“ Daher werden die Fahrzeuge zusätzlich nachts noch einmal gründlich begutachtet und regelmäßig gewartet. Jeden Abend werden sie außerdem in der Halle mit Erdgas betankt.

Natürlich kennen die Busfahrer der VWG Oldenburg wie ihre Westentasche. Dennoch gibt die Technik heutzutage auch im Streckenverlauf der insgesamt 97 Niederflurbusse den Ton an. Insbesondere bei Baustellen oder nach Unfällen ist es wichtig, einen alternativen Verlauf vorgegeben zu bekommen, um noch relativ pünktlich am Ziel zu sein. Alle Busse mit ihrer Barrierefreiheit sind ideal für Senioren und Mütter mit Kinderwagen.

Ist man erst einmal unterwegs, dann passiert allerhand. „Gerade morgens sind viele noch sehr müde. Dann freuen sie sich über einen kurzen Plausch“, erzählt Andreas Folz. Und natürlich kommt es auch mal vor, dass das gemütliche Schaukeln des Busses den einen oder anderen Fahrgast wieder ins Land der Träume versetzt und er dann vorsichtig vom Busfahrer an der Endstation geweckt werden muss. „Wenn dann die ganzen Schüler kommen, wird es meist etwas lauter im Bus“, sagt er schmunzelnd. Viele Stammkunden kennt Andreas Folz inzwischen persönlich, auch wenn man sich durch den häufigen Linienwechsel nicht täglich begegnet. „Immerhin gibt es in Oldenburg und umzu insgesamt 300 Busfahrer. Die ersten Fahrzeuge rollen um 4.19 Uhr vom Hof, die letzten kommen kurz vorher erst wieder zurück.“ Mit seinem Beruf ist Andreas Folz voll und ganz zufrieden. „Gerade der gute Kontakt mit den Menschen gefällt mir sehr gut.“ Daher möchte er jungen Menschen eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer ans Herz legen. Neben dem Fahrvermögen sind allerdings noch ganz andere Dinge gefragt. So verbringen die Azubis viel Zeit in der Werkstatt, regelmäßige Schulungen stehen ebenfalls auf dem Programm. Alle fünf Jahre wird eine Verlängerung für die gewerbliche Nutzung des Bus-Führerscheines verlangt, die durch die Teilnahme an speziellen Modul-Schulungen erlangt wird. Dazu gehören beispielsweise auch regelmäßige ärztliche Untersuchungen. Nicht zu vergessen ist das Leistungsspektrum der VWG, das ein Busfahrer beherrschen muss. Gestaffelte Ticketpreise, Vergünstigungen für Senioren, Schüler oder Familien, MIA oder BOB oder gar das VBN-Ticket „Schönes Wochenende“ – das Angebot ist sehr umfangreich. „Natürlich informieren wir sehr gerne, mit welchem Tarif man am günstigsten weiterkommt, auch in der Mobilitätszentrale am Lappan“, sagt Andreas Folz.

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Verkehr und Wasser GmbH
Felix-Wankel-Str. 9
26125 Oldenburg
Tel 0441 - 9366106

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